DJ Soulvenir - Das "Best of" an aktuellem Club Sound und Fashion. Den ewigen Klassikern, den coolsten Events, den neuesten Trends und was mir sonst noch so im Kopf rumschwirrt.
Wer im Bereich House-Musik unterwegs sein will sollte regelmäßig auch auf der Webseite von mth.House vorbeischauen. Es gibt vieles zu entdecken, von neuesten Tracks, Künstlern, Locations und Events. Besonder möchte ich aber das Webradio von mth.House empfehlen. Dort laufen die neuesten Tracks, von Electronic bis Vocalhouse, gemixt von vielen verschiedenen DJs. Der perfekte Mix für zu Hause oder im Büro ;-)
Am 15. Juli war es wieder so weit. Das Monegros Desert Festival fand 2006 statt. Das zwischen Barcelona und Zaragoza stattfindende Festifal beherbergte auch diese Jahr eine vielzahl von Künstern der House und Electro Szene. Unter anderem traten auf: Carl Cox, Apparat, The Prodigy, DJ Rush & Bold, Method Man & Redman, Luomo, Deep Dish uvm. Parallel dazu hat das DJ Download Portal Beatport eine kostenlos downloadbare Compilation herausgebracht. Einfach nur einloggen und runterziehen. Die Titel variieren von House zu Minimal Electro. Empfehlenswert, wer das Festival verpaßt hat.
IMMER DER ZEIT VORAUS - MIXED TAPE 13 MIT 15 EXKLUSIVEN NEUERSCHEINUNGEN!
Bei Mercedes Benz Mixtapes" finden Sie den Sound der Zeit - 15 internationale Newcomer warten auf Ihre Entdeckung! Auch diesmal ist der Download komplett kostenlos.
Aus der internationalen Soulszene ist Vikter Duplaix (Produzent von Jill Scott, Erykah Badu und D'Angelo) schon lange nicht mehr wegzudenken - sein Titel 'I See The Sun' eröffnet das aktuelle Mercedes Benz Mixtapes". Neben diesem Headliner freuen wir uns in dieser Ausgabe über einige alte Bekannte in neuer Besetzung: Hinter dem Soloprojekt Jimek verbirgt sich z. B. Rotari Klub-Sänger Jacob Vetter, das britische Duo D'Nell kehrt mit einem Boogie-Soul-Remix der namhaften Produzenten Yam Who zurück, und die oft mit Björk oder Portishead verglichene Sängerin Ira arbeitet regelmäßig mit dem bei uns immer wieder gern gehörten The Tape und Jahcoozi-Mastermind Robert Koch zusammen. Darüber hinaus locken Neuzugänge wie der schweizerisch-spanische Guillermo Sohrya, die überaus erfolgreichen Britpopper von A Beggar's Opera oder auch La-Boums mitreißender 'Weltpop', der gerade dabei ist, Osteuropa zu erobern.
Ab dem 26.09.2006 erscheint Mixed Tape 14 mit 15 neuen Titeln!
Vielen sind die Basement Boys nur indirekt ein Begriff. Dennoch kennen viele mehr die Ergebnisse ihrer Arbeiten. Unter der Produktion der Basement Boys entstanden Hits von Künstlern wie z.B. Crystal Water, Ultra Naté, Michael Jackson, Erykah Badu, Angie Stone, Lenny Kravitz, Paula Abdul uvm. Die als DJs in den 80er Jahren entstandene Combo hat nun einen neuen Clou herausgebracht, diesmal in Zusammenarbeit mit einer Blues und Jazz-Legende: MUDFOOT JONES. Mudfoot Jones (der übrigens diesen Namen von B.B. King bekam), bekannt als Weggefährte von Größen wie John Lee Hooker bis Herbie Mann, hatte während seines Lebens von 74 Jahren, noch niemals ein eigens Album veröffentlich. Nun war es an der Zeit, meinten die Basement Boys und veröffentlichten durch ihre Regie ein hervorragendes Stück mit Blues-, House-, Funk-, Jazz- und Soul-Elementen und jeder Menge Styles. Die Musik wird um so interessanter, wenn man erstmal weiß, dass Mudfoot Jones neben dem Gesang auch überwiegend alle Instrumente selber gespielt hat. Von Club- und Loungemusik also alles dabei. Aus meiner Sicht ein echtes Liebhaberstück.
Seit dem nun mehr und mehr die altherkömmlichen Plattenläden verschwinden und sich auch renommierte DJs von Vinyl auf Digitalpressscheiben umstellen, sprießen Downloadportale wie Pilze aus dem Boden. Nicht alle machen einen seriösen Eindruck oder bieten eine gute Auswahl an Titeln, die wirklich von Interesse sein könnten. Neben den Klassikern wie z.B. iTunes, AOL, Musicload, Stomby und Beatport, gibt es eine Vielzahl an neuen guten Downloadportalen, wie z.B.
Jeder Sommer hat so seine Hits. Und für mich ist es der Song "Crazy" von Gnarls Barkley. Ein Tiel, der irgendwo zwischen Melancholie und Partylaune schwankt und bei dem ich immer im Auto bei voller Lautstärke mitsingen muss. Hinter dem Bandnamen Gnarls Barkley verbergen sich Brian Burton alias Danger Mouse, der sich als Mastermind und Produzent der virtuellen Popband Gorillaz einen Namen gemacht hat, sowie Thomas Calloway als HipHopper (Goodie Mob) und Soul-Sänger Cee-Lo bekannt. Eine Werbekampagne im Fernsehen machte den Anfang, dann spielte der BBC-Sender Radio One den Titel, und schließlich steht der zart schmelzende, aber etwas schräge Soulsong "Crazy" kurz davor, britische Musikgeschichte zu schreiben. Wer mal einen Blick auf ein alternativ Video zu "Crazy", statt dem herkömmlichen bei MTV werfen will, kann sich bei youtube.com die alternativ Version anschauen, die ganz im Stile von Video-Karaoke gedreht ist. Den Tiel "Crazy" gibt es zum Download unter anderem bei iTunes.
Nachtrag: Letztens habe ich bei YourTube eine schöne Version von Crazy gefunden. Es handelt sich dabei um eine Live-Version von den MTV Music Awards und zeigt mal wieder, wie gerne und vor allem kreativ sich Thomas Calloway und Brian Burton verkleiden.
Viermal pro Monat findet die "Schöne Party" von Radio1 statt. Jedesmal werden vier Floors mit verschiedenen Musikrichtungen gespickt, um jedem Gast etwas anderes zu bieten. Am 01.04.2006 ist es nun wieder soweit! Ich (Soulvenir) lege dort in der Red Lounge auf und biete die feinsten Sounds von Latin House bis Electro Pop. Zusätzlich gibt es von der Dinglish Allround Entertainerin Gayle Tufts, Ausschnitte ihrer neuen Show "MISS AMERIKA" und neuen Hörbuches und Buches über den Alltagswahnsinn im Land der Frauenfußballweltmeisterinnen und Spargel-Euphorie. eine Mischung aus Lesung, Stand Up und good music.
Musik mal etwas anders. Viele House-und Electrotunes wuchsen aus alten Jazz Legenden heraus. So z.B. auch die Musik von Roy Ayers. Roy Ayers war während der 60er Jahre einer der bekanntesten und führenden Jazz Vibraphone Spieler in den USA. Während der 70er und 80er änderte er seinen Musikfokus und wurde promt auch einer der führenden R&B sowie Jazz und Funk Künstler. In den 90 orientierte er sich erneut in Richtung Acid Jazz, erneut mit extremen Erfolg. Jedes seiner Projekte wurde als seiner Zeit weit voraus bezeichnet. Mittlerweile heißt es, er sei einer der meist gesampelten Künstler überhaupt. Im Rahmen seines Virgin Ubiquity-Projekts erschienen zuvor zwei Alben mit bisher unveröffentlichten Stücken. Unter anderem aus den Jahren 1976 bis 1981, ausgegraben von BBE Records-Eigner Pete Adarkwah.
Wem das noch zu jazzig ist kann mal in das neue Remix Album reinhören. Roy Ayers - Virgin Ubiquity Remixed. Das Album beinhaltet eine Reihe von Remixen aus den Händen namhafter Produzenten aus den Lagern von Hip Hop, House, Nu Jazz oder Drum'n'Bass.
Unter dem Motto "MIXED TAPE 11 BRINGT DIE WELT ZUSAMMEN" erschien gestern die 11te Compilation der Mercedes Benz Mixtape Serie. Wieder einmal sind 15 ausgezeichnete Tracks zu hören. Während für Tosca (ein Downbeat-Projekt des Wiener Elektronikproduzenten Richard Dorfmeister) eine in Paris ansässige Ägypterin deutsche Filmdiven besingt und Kitty-Yo-Neuzugang Ed Laliq sein Zuhause zwischen London und dem Nordpol verortet, verteilt sich die Popformation Misha gleich über mehrere Kontinente, von Taiwan bis New York. In den Broken Beats von Opolopo erbindet der dahinter steckende Einzelkünstler Peter Major ungarisch-schwedische Wurzeln mit afrikanischen Roots, und auch die übrigen Compilation-Teilnehmer überraschen mit ungewöhnlichen geografischen und musikalischen Verbindungen zwischen England und Neuseeland, Future Soul und Electronica. Wegen der hohen Popularität wird die Downloadseite mittlerweile in 4 Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch) angeboten. Wer immer auf dem neusten Stand der Veröffentlichungen bleiben will sollte sich in den Newsletter eintragen. Leider sind die Mixtapes immer nur für eine sehr kurze Zeit zu haben und dann nie wieder.
Das DJ Magazin "Remix" veranstaltet vom 22. bis 24 März, zusammen mit Beatport, Microsoft, Motorola, Digidesign, M-Audio, Apple, SAE, Pioneer, Stanton, Korg, Vestax, Cakewalk uva., ein Event in Miami, zum Thema Electronic und Urban Music. Unter dem Namen RemixHotel werden Workshops angeboten die sich mit der heutigen Technologie und den Equipments beschäftigen, um elektronische und Urban Musik zu komponieren aber auch zu remixen. Neben den Workshops werden verschieden Abendveranstaltungen und Parties organisiert, bei denen viele namhafte DJ's performen werden. Weitere Remix Hotels werden dieses Jahr in New York, Chicago und LA stattfinden.
Passend zu diesem Event hat das Downloadportal Beatport eine kostenlose Compilation veröffentlicht. "Sound Track to Miami" beinhaltet verschieden Tracks von Drum'n'Bass, Chillout und bestem House von angesagten Labels zum Nulltarif. Das Runterladen lohnt sich absolut. Das ganze ist ab sofort, für einen beschränkten Zeitraum, bei Beatport downzuloaden.
Die mittlerweile sehr erfolgreiche Reihe der Mercedes Benz Mixed Tape, versucht stets die aktuellen Entwicklungen der Musikszene zu dokumentieren und wechselt somit alle zehn Wochen die Playlist. Daher sind ältere Compilations leider nicht mehr online verfügbar. Nach zahlreichen Anfragen wurden die Highlights des Mixed Tape-Archivs in einer "Best Of"-Reihe zusammengefasst und diese im iTunes Musicstore angeboten. Leider muss man diese, im Gegensatz zu den jeweils aktuellen Mixed Tape Versionen, käuflich erwerben.
Zusätzlich soll der Podcast die reguläre Mixed Tape-Compilation perfekt ergänzen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten vier Ausgaben erscheint dieser englischsprachige Podcast nun alle zwei Wochen, um jeweils drei ehemalige, aktuelle oder zukünftige Mixed Tape-Stars mit oftmals exklusiven Stücken zu präsentieren. Die erste Sendung dieses Jahres steht ab dem 7.2.2006 hier bereit. Hoffen wir, dass die zukünftigen Mix Tapes und Podcasts der Serie genauso gut und erfolgreich werden.
Wer kennt nicht die erfolgreiche Compilation-Serie von Hed Kandi!?! Nun hat sich einer der Hed Kandi Crew abgespalten und macht ein eigenes Projekt: Tokyo Project. Zum Auftakt gibt es seit Oktober 2005 eine eigene Compilation, Tokyo Project - The Collection. Zusammengestellt und gemixt von Mark Doyle. Und wie es bei Hed Kandi auch schon üblich war, hat das Coverdesign der Künstler Jason Brooks gemacht. Tourdaten für Parties und Auftritte des Tokyo Project finden sich auf der Webseite.
Ich kann mich noch wunderbar an einen Besuch im Herbst '93 in London erinnern. Dort kaufte ich eine dieser altmodischen Kassetten mit einer neuartigen Musikrichtung, genannt Jungle. Kurz daruf kamen in Deutschland die ersten Copilations auf den Markt, wie z.B. "Downbeat to Jungle". Dabei waren es nur zumeist Reggeasounds, die einfach nur extrem schnell abgespielt und mit den Gesang eines anderen Songs kombiniert wurde. Heute gibt es den Sound immernoch. Nur dass dieser nicht mehr Jungle, sondern Drum 'n' Bass heißt. Wer gerne den Sound von Drum 'n' Bass genießt, sollte regelmäßig die Drum 'n' Bass Arena besuchen. Dort gibt es unter anderem die aktuellsten News zu Drum 'n' Bass aber auch viele Streams mit Livesets von bekannten DJs. Gleichzeitig kann man im eigenen Shop eine große Auswahl von Songs, zum durchschnittlichen Preis von 0,99 Pfund, herunterladen. sichDefinitiv eine gute Adresse für guten Drum 'n' Bass Sound.
Wie ist eigentlich die offizielle Definition von "Elektronischer Musik"? Wer sich zwischen wundern und lachen nicht entscheiden möchte, kann ja mal einen Blick ins Wikipedia werfen. Dort erfährt man z.B. das Elektronische Musik früher auch Elektronenmusik genannt wurde. Oder das die Historie der Elektronischen Musik ca. 1897 begann. Oder gar was die Abteilung für Spezialeffekte beim BBC damit zu tun hat. Mehr dazu hier.
Zum 2ten Geburtstag des Beatport Downloadportals, wird eine Compilation zum kostenlosen Download angeboten. Die mp3s wurden von den verschiedenen Musiklabels zur Verfügung gestellt. Man muss lediglich nur angemeldetes Mitglied bei Beatport sein. Achtet einfach auf die Beatport Promotion. Ein kleiner Tipp: Beatport bietet regelmäßig kostenlose Downloads an; teils einzelne mp3s, teils ganze DJ-Mixe.
Als ich letztens nach neuen Themen und Dingen aus der Welt der Club Musik im Netz unterwegs war, habe ich eine recht interessante Seite gefunden. "Ishkur's Guide to Electronic Music" zeigt unter anderem die Entstehungsgeschichten der verschiedenen Stilrichtungen, von House bis Downtempo und ihren Zusammenhang in einer Art Stammbaum auf. Klickt man auf die einzelnen Stationen der Stammbaumentwicklung, hört man Ausschnitte von den bekanntesten Repräsentanten dieser Stilrichtung. Eine sehr witzige Geschichte bei der alle Musikfreunde viel Spaß haben werden und eine Menge Erinnerungen hochkommen werden. Ausserdem kann man noch in ein paar alte und sehr bekannte Soundsamples reinhören, von Geräten wie der legendären 808 oder 909. Ein lustiger Exkurs in die Anfänge der Elektronik.
P.S. Laßt euch bitte nicht von dem schrecklichen Intro der Webseite abschrecken :-)
Mercedes Benz ist ja eigentlich eher dafür bekannt gute Luxuslimousinen und Sportwagen herzustellen. Aber das Mercedes Benz auch bekannt, bzw. eher unbekannt ist, auch gute Musik zu machen, wird wohl den meisten neu sein. Aber es stimmt. Na gut, so richtig selber macht Mercedes Benz die Musik nicht, aber sie stellen sie zusammen und zur Verfügung. Und das sogar alles kostenlos zum Download. Mittlerweile ist sogar schon das Mercedes Benz Mixtapes Nr. 10 erschienen. Um alle Mixtapes zu sammeln, muss man recht schnell sein. Wer ein Mixtape verpasst hat Pech gehabt, denn jedes Mixtape ist nur für eine kurze Zeit erhältlich. Um dem zu umgehen, könnt ihr euch in den Newsletter eintragen und bekommt bei der nächsten Veröffentlichung rechtzeitig bescheid. Die Musik kommt von unbekannten als auch sehr bekannten Musikern. Die Musik varriert von HipHop, Jazz und House, Electro bis Drum'n Bass. Alles in allem aber sehr Chillig und Loungig. Fazit: Sehr empfehlenswert!
Seit einigen Jahren lege ich selber nur noch mit CDs auf. Ich weiß, dass es schon fast gegen den "Ehrencodex" der DJs ist, aber ich muss sagen, dass ich die Vorteile der CDs kaum noch missen will. 1. kann ich wesentlich mehr CDs mitnehmen und 2. kann ich ohne großen Aufwand neueste Tracks anhören, kaufen und zusammenstellen. Ausserdem gibt es mittlerweile sehr gute Musik Download Portale, die sehr stark auf DJs ausgelegt sind. So gibt es z.B. die beiden sher guten US Download Portale Stompy und Beatport. Welches mich ausserdem überraschender Weise mit guter elektronischer Musik versorgt ist iTunes, die tatsächlich nicht nur Kommerzielles anbieten. Ein wenig enttäuschend finde ich allerdings Aol Music. Ich denke, dass die noch ein wenig wachsen müssen, um mit den anderen Downloadportalen mitzuhalten. Bei Stompy und Beatport zahlt man ca. 1,40 Dollar je Track, bei iTunes sind es ca. 0,99 Euro und beim AOL Downloadportal 1,15 Euro. In meinen Augen immernoch die beste Variante, schnell und günstig gute Musik legal zu kaufen.
Seit einiger Zeit höre ich mir gerne die Sendung "Coke DJ Culture" auf dem Berliner Radiosender JAM.FM an. Mir gefällt die Sendung deshalb gut, weil eine Menge guter Sachen aus der Vergangenheit gespielt werden. Aber auch gute Stücke von heute, die man nicht an jeder Ecke und in jedem Club hört. Nachdem ich nun mehrmals von der Webseite gehört hatte, mußte ich meine Neugier stillen und mich dort umsehen. Zwar ist die Webseite etwas zu kommerziell ausgerichtet aber eine Sache fand ich dann doch erwähnenswert: man kann den Theme-Song der Sendung in zig Remixen kostenlos als mp3 herunterladen. Das besondere daran ist, dass sich etliche größen der Clubkultur ans Remixen gemacht haben. Darunter DJs wie z.B. DJ Premier, Afika Bambaataa, Andrea Parker etc. Alleine aus diesem Grund einen Besuch wert.
Der Remix, als Version eines Stückes entstand in den 70ern in der Discoszene. Erfunden wurde der Remix von zwei DJs, die den Sound der Stücke aufpeppen wollten: Tom Moulton und Walter Gibbons. Sie mischten die einzelnen Tonspuren des Originals neu, um den Tanzcharakter zu unterstreichen. Meist wurde dafür der Rhythmus stärker betont.
In den 80er avancierte der Remix dann zu einem genialen Marketingtool. Unterschiedliche Künstler remixten sich gegenseitig. Auf diese Weise lernt das Publikum des einen Künstlers den Sound des anderen kennen und beide profitieren von diesem Crossover.
Diese Idee war so erfolgreich, dass in den 90ern nicht nur Clubmusik Produzenten miteinander die Audiofiles tauschten, sondern auch renomierte Popstars ihre Singles für die einzelnen Dancefloors remixen ließen. So erreichten sie auch das coole Publikum außerhalb von MTV und Mainstreamradio - so konnte Madonna auf einem Housefloor laufen und KRS One auf Drum and Bass.
Mit der Zeit entwickelten sich die Remixe immer mehr zu eigenen Kompositionen. Inzwischen hört man in Remixen selten mehr als eine Tonspur des Originals - oft schreiben die Remixer die Musik komplett neu und benutzen nur noch hier Teile der Lyrics oder da mal eine markante Basssequenz. Der Remix hat sich von der Vorlage emanzipiert.